Kinderschutzbund Rheingau e.V. Lobby für Kinder

Angebote für Pädagogen

„Schwierige Elterngespräche erfolgreich meistern“

Für Grundschulen

Schwierige Elterngespräche lösungsorientiert und erfolgreich zu führen, ist für viele Fachkräfte eine der schwierigsten Herausforderungen. Die Kommunikation ist heikel, weil es neben dem sachlichen Anliegen auch immer um grundlegende Wertvorstellungen, individuelle Einschätzungen, Interessen und Emotionen geht.

Ziele

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmer/innen, Elterngespräche professionell und kompetent, ziel- und ergebnisorientiert in sachlicher und vertrauensbildender Atmosphäre zu führen. Dies bildet den Grundstein für einen konstruktiven Umgang mit Eltern und die oft gewünschte Erziehungspartnerschaft.

Folgende Fragestellung steht im Zentrum der Fortbildung

Wie kann es gelingen, Eltern für eine gemeinsame Unterstützung im Sinne des Kindes zu gewinnen, ohne, dass das Gespräch eskaliert oder sich die Mutter/ der Vater zurückzieht und weitere Kontakte blockiert?

Die Fortbildung wird als Inhouse-Tagesschulung von 14.00-17.00 Uhr durchgeführt.

Einzel- und Teamberatung für Grundschulen

  • Unterstützung und Begleitung bei Elterngesprächen
  • Fachberatung und kollegialen Austausch
  • Durchführung themenbezogener Elternabende vor Ort
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule

„Schutzauftrag und Prävention“

Für Grundschulen

Mit der Einführung der §§ 8a und 72a SGB VIII hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung neu geregelt und Schulen stärker mit in die Verantwortung einbezogen. Der Kinderschutzbund Rheingau versteht die Qualifikation von Lehrer/innen und Pädagogischen Mitarbeiter/innen an Schulen als zentralen Ausgangspunkt aller Präventionsbemühungen im Kinderschutz.

Bei der Fortbildung „Schutzauftrag und Prävention“ werden Lehrer/innen und Pädagogische Mitarbeiter/innen sowie die Schulleitung umfassend und individuell zum Thema Schutzauftrag und Prävention informiert und beraten. Die Fortbildung wird auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schule individuell konzipiert.

  • Inhalte der Inhouse-Fortbildung:
  • Rechtliche Grundlagen im Kinderschutz
  • Formen von Gewalt gegen Kinder
  • Risiko- und Schutzfaktoren
  • Verhalten bei Verdacht und konkreten Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung (Schutzkonzept)
  • Fallbesprechung

Die Fortbildung wird von einer „Insoweit erfahrenen Fachkraft nach §8a SGB VIII“ und als Inhouse-Tagesschulung (8.30-14.30 Uhr) durchgeführt.

„Kindern wertschätzend Grenzen setzen“

Für Kitas und Grundschulen

Kaum ein Thema bewegt Eltern so stark wie das Thema „Grenzen setzen“. Im Familienalltag sind Eltern immer wieder dazu aufgefordert, ihren Kindern Grenzen zu setzen – Grenzen, die den Kindern nicht gefallen und gegen die sie sich oft wehren, ob es ums Anziehen oder Aufräumen geht oder ums Fernsehen oder Zähneputzen.

Kindern Grenzen zu setzen, ist ebenso wichtig, wie ihnen Liebe zu geben. Grenzen geben Kindern Orientierung. Kinder brauchen sie für eine gesunde seelische Entwicklung.

Elternabend (1 ½ Std.)

„Körper, Kuscheln, Doktor spielen

Kindliche Sexualität – zwischenaltersentsprechenden Aktivitäten und Übergriffen"

Für Kitas Vom Babyalter an sind Kinder mit ihrem Körper, seinen Besonderheiten und Veränderungen beschäftigt. Das Bedürfnis nach Geborgenheit, Zärtlichkeit und Nähe, die Freude und Lust am eigenen und anderen Körper, aber auch Ängste und Unsicherheiten sind Äußerungen kindlicher Sexualität.

Aber wer kennt nicht die Situation, dass Kinder sehr neugierig aufeinander zugehen und nicht nur im Bilderbuch die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen beobachten wollen, sondern auch einmal live?

Wir Erwachsene (egal ob Eltern, Erzieher, Betreuungspersonen) reagieren dann sehr unterschiedlich und zwar von Verständnis bis hin zur Empörung. Doch wie reagieren wir richtig? Wie gehen wir mit Grenzen und Grenzüberschreitungen um? Wie entwickelt und äußert sich kindliche Sexualität und wie kann eine sexualfreundliche Erziehung aussehen?

Elternabend (1 ½ Std.)